Mit Code Vein 2 kehren wir zurück in eine düstere, von Vampiren geprägte Welt voller harter Kämpfe und emotionaler Momente. Doch eine wichtige Erkenntnis hat viele Fans – uns eingeschlossen – erst mit der Veröffentlichung erreicht: Der neueste Ableger verzichtet vollständig auf einen Online-Koop- oder Multiplayer-Modus. Auch zukünftige Updates in diese Richtung sind laut aktuellem Stand nicht geplant.

Das ist besonders bitter, denn der Vorgänger auf PlayStation 4 lebte für viele Spieler genau von dieser Möglichkeit. Gemeinsam mit einem Freund epische Bosskämpfe zu bestreiten, Rückschläge wegzustecken und sich nach zahllosen Versuchen endlich den Sieg zu erkämpfen, gehörte zu den großen Stärken von Code Vein. Umso schmerzlicher ist nun die Gewissheit, dass diese gemeinsame Spielerfahrung in Code Vein 2 nicht fortgeführt wird.

Code Vein 2 im Launch-Trailer

Reine Singleplayer-Erfahrung mit KI-Companion

Dabei war die Vorfreude groß, erneut als eingespieltes Team loszuziehen, neue Vampir-Fähigkeiten auszuprobieren und sich noch brutaleren Gegnern zu stellen. Stattdessen setzt Bandai Namco diesmal konsequent auf ein reines Singleplayer-Erlebnis. Unterstützung gibt es zwar weiterhin, allerdings nicht durch einen echten Mitspieler, sondern durch einen KI-Companion, der euch im Kampf begleitet. Dieser agiert überraschend aktiv und kann sogar temporär mit eurem Charakter assimiliert werden, um besonders mächtige Angriffe auszuführen.

Wir selbst sind frisch in das finstere Abenteuer gestartet und sammeln aktuell unsere ersten Eindrücke. Schon bald werden wir ausführlich über die spielerischen Neuerungen berichten und vor allem der Frage nachgehen: Kann der intelligente KI-Begleiter den fehlenden Koop-Modus kompensieren – oder bleibt ein spürbares Loch im Spielerlebnis zurück?

Einen ausführlichen Test zu Code Vein 2 auf der PlayStation 5 findet ihr demnächst hier auf PlayStation Universe.

Bis dahin: Frohes Schnetzeln! 🩸

Schreibt uns gerne in die Kommentare, wie ihr dazu steht. Findet ihr es genauso schade, nicht gemeinsam mit einem realen Kompanion losziehen zu können – oder bevorzugt ihr ohnehin den Weg des einsamen Wolfes?