Der Startschuss ist gefallen: Grim Trials von Glory Jam und Soft Source Publishing ist ab sofort für PS5 erhältlich. Das Heavy-Metal-Roguelite schickt Spielerinnen und Spieler als Todesengel Avelin in endlose Arenen voller Monster, Fallen und sündiger Seelen, begleitet von einem Soundtrack, der ordentlich Gas gibt. Wer bereits auf den Launch gewartet hat, kann direkt loslegen. Für alle anderen liefern wir hier den Überblick, warum sich ein Blick auf Grim Trials lohnt.
In Grim Trials übernehmen wir die Rolle von Avelin, einer jungen Frau, die viel zu früh aus dem Leben gerissen wurde und sich unvermittelt als eine von Todes zahlreichen Reapern wiederfindet. Ihre Aufgabe: unreine Seelen jagen, den eigenen Dämonen begegnen und sich durch eine selbst erschaffene Unterwelt kämpfen. Am Ende des Weges winkt ein Wiedersehen mit ihrer noch lebenden großen Liebe, ein waschechtes Coming-of-Age-Motiv, verpackt in blutigem Metal-Gewand. Genau diese Mischung aus persönlicher Geschichte und düsterer Fantasy-Welt gibt Grim Trials von Anfang an eine eigene Note, die über das reine Monster-Schnetzeln hinausgeht.
Kampf, Handwerk und der eigene Build
Im Zentrum des Spiels steht ein Kampfsystem, das auf das Zusammenspiel von Sense und Armbrust setzt. In endlosen Hex-Grid-Arenen warten sieben frevelhafte Bosse sowie zahlreiche Gegner und Fallen darauf, niedergemäht zu werden. Wer die duale Waffenführung meistert, kann seinen Schaden deutlich steigern und sich zusätzlich mit mächtigen Blessings verschiedener Todesgötter ausstatten. Nach dem Kampf ist vor dem Handwerk. Die auf dem Schlachtfeld gesammelten Materialien lassen sich gemeinsam mit den Mentoren der Akademie zu immer stärkeren Waffen, Rüstungen und Verbrauchsgegenständen verarbeiten, sodass die eigene Ausrüstung stetig mit den Herausforderungen mitwächst.
Jeder Reaper geht seinen eigenen Weg, und genau das spiegelt sich im Build-System wider. Zu Beginn jedes Laufs wird aus einem umfangreichen Skilltree gewählt, während zufällig auftauchende Blessings während des Runs die Build-Möglichkeiten weiter vertiefen. Wer geschickt kombiniert, schaltet ganz neue Spielstile frei und kann mit jedem Versuch neue Strategien ausprobieren. Zwischen den einzelnen Trials wartet außerdem die Akademie, ein Ort, an dem Reaper ausgebildet und ausgerüstet werden. Hier lassen sich Beziehungen zu Mentoren aufbauen, Quests abschließen und Geschichten der Verstorbenen erleben, wodurch die Welt von Grim Trials zusätzliche Tiefe erhält und auch die ruhigeren Momente zwischen den Kämpfen ihren Reiz entfalten.
Verfügbarkeit und Plattformen
Grim Trials wurde ausdrücklich für portables Spielen konzipiert und läuft mit klarer Optik und feinem haptischem Feedback auch auf Handheld-Systemen wie Nintendo Switch, Switch 2 und Steam Deck. PS5-Spielerinnen und Spieler profitieren zusätzlich vom satten Sound und den präzisen Kämpfen auf großem Bildschirm, sodass sich das Spiel je nach Vorliebe zu Hause oder unterwegs genießen lässt. Erhältlich ist Grim Trials ab heute für PS5, PC über Steam, Xbox Series X|S sowie Nintendo Switch und Nintendo Switch 2. PS5-Fans finden das Spiel direkt im PlayStation Store.
Sense geschwungen, Seele geerntet: Lohnt sich der Einstieg?
Mit seinem ungewöhnlichen Mix aus Heavy-Metal-Ästhetik, taktischem Dual-Wield-Kampfsystem und einer überraschend persönlichen Geschichte könnte Grim Trials zu einer echten Überraschung im Roguelite-Genre werden. Besonders die Kombination aus schnellem Arena-Gameplay und der ruhigeren Erzählebene in der Akademie klingt vielversprechend.
Habt ihr Grim Trials bereits angespielt oder wartet ihr noch auf den perfekten Moment, um als Avelin in die Unterwelt einzutauchen? Schreibt uns eure Eindrücke gerne in die Kommentare!






