Graveyard Keeper 2: Der Friedhof ruft, ab sofort für PS5

Graveyard Keeper 2

Schaufel raus, Ärmel hoch: Graveyard Keeper 2 ist ab sofort für PC, PlayStation 5, PlayStation 4, Xbox Series X|S, Xbox One, Nintendo Switch und Nintendo Switch 2 erhältlich. Der Nachfolger des Indie-Überraschungshits, der es einst auf über zehn Millionen Spieler:innen brachte, sammelte bereits im Vorfeld mehr als eine Million Wunschlisten auf Steam und zählt damit zu den meist erwarteten Indie-Releases des Jahres.

Entwickler Lazy Bear Games und Publisher tinyBuild bleiben ihrer Formel treu: schwarzer Humor, eine gehörige Portion Zynismus und die Frage, wie man aus Leichen möglichst effizient Profit schlägt. Neu ist diesmal jedoch der Umfang. Statt eines einzelnen Friedhofs übernehmt ihr als Grand Inquisitor gleich eine ganze, von Untoten überrannte Stadt.

Vom Friedhofswärter zum Armeeführer

Wer den ersten Teil kennt, weiß: Leichen vergraben ist erst der Anfang. In Graveyard Keeper 2 geht ihr deutlich weiter. Ihr lasst Verstorbene lange genug ruhen, um sie anschließend als eigene Zombie-Truppe wiederzubeleben. Aus Herzen, Knochen, Gehirnen und Haut baut ihr eine Armee auf, die nicht nur kämpft, sondern euch auch die lästige Handarbeit abnimmt.

Genau hier setzt das neue Automatisierungssystem an. Statt jede Aufgabe selbst zu erledigen, richtet ihr Maschinen ein, die aus menschlichen Überresten und Pflanzen am laufenden Band Ressourcen produzieren. Wer clever plant, verwandelt seinen Friedhof so in einen kleinen, makaber effizienten Betrieb.

Eine Stadt, die euch braucht

Die titelgebende Stadt ist in Graveyard Keeper 2 deutlich größer und verspricht mehr Geheimnisse als im Vorgänger. Ihr helft den Bewohner:innen beim Wiederaufbau, erledigt Quests und verdient dabei nebenbei Geld. Eine Stadtkarte sorgt dafür, dass ihr zwischen den einzelnen Gebieten bequem hin und her reisen könnt, ohne euch zu verlaufen.

Parallel dazu droht die eigentliche Bedrohung des Spiels: eine ausgewachsene Zombie-Apokalypse. Ihr baut Türme und Befestigungen, schmiedet Rüstungen und Waffen und trainiert eure nicht ganz taufrischen Truppen, um die Stadt zu verteidigen.

Die wichtigsten Features im Überblick

  • Bewährtes Friedhofsmanagement: Craften, Fähigkeiten ausbauen, angeln, handeln, euren Charakter anpassen und packende Storylines verfolgen, alles kehrt in gewohnt schrägem Gewand zurück.
  • Eine Stadt zum Sterben schön: Eine deutlich größere Spielwelt mit zahlreichen Orten, die über eine komfortable Karte miteinander verbunden sind.
  • Verwalten, grinden, automatisieren: Baut euren eigenen Friedhof aus, verwertet Flora und menschliche Überreste zu außergewöhnlichen Maschinen und treibt eure Produktion auf Hochtouren.

Plattformen und Preis

Graveyard Keeper 2 ist ab heute für 19,99 Euro auf Steam, im Epic Games Store, bei GOG sowie für PlayStation 5, PlayStation 4, Xbox Series X|S, Xbox One, Nintendo Switch und Nintendo Switch 2 erhältlich.

Wer vorbestellt hat, darf sich zudem über einen kosmetischen Bonus in Form einer eigenen Sauna sowie ein exklusives Outfit freuen. Spielerisch verändert das zwar nichts, dürfte aber dem einen oder anderen Screenshot im Vorgarten des Grauens einen gemütlichen Kontrast verleihen.

Wer traut sich in die Gruft?

Ob Graveyard Keeper 2 dem hohen Erwartungsdruck standhält, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Klar ist schon jetzt: Mit einer größeren Stadt, einer eigenen Untotenarmee und deutlich mehr Automatisierung hat sich Lazy Bear Games einiges vorgenommen. Wir werden das Spiel in den nächsten Wochen ausführlich testen und berichten, ob sich der Ausflug ins Reich der Toten lohnt.

Habt ihr schon den ersten Teil gespielt und wartet sehnsüchtig auf die Fortsetzung, oder steigt ihr erst jetzt in die morbide Friedhofsverwaltung ein? Schreibt uns eure Erwartungen und ersten Eindrücke gerne in die Kommentare!


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