Am 15. Oktober 2026 ist es so weit: Enshrouded 1.0 erscheint für PC und PlayStation 5. Pünktlich zum Start der finalen Version hat Entwickler Keen Games nun das Funkenwerk-System vorgestellt. Dahinter steckt eine Sammlung neuer Werkzeuge für Ersteller:innen, die das bestehende Adventure Sharing deutlich erweitert. Eigene Welten lassen sich damit nicht mehr nur herzeigen, sondern auch spielbar machen.
Funkenwerk-System: Vom Schaufenster zum Spielplatz
Bisher konnten Spieler:innen ihre Basen und Bauwerke hochladen, damit andere sie besuchen und bestaunen. Mit dem Funkenwerk-System kommt jetzt Interaktivität ins Spiel. Wer schon einmal in Titeln mit anpassbaren, teilbaren Welten unterwegs war, dürfte die Grundidee schnell verstehen. Aus Bauherr:innen werden Designer:innen eigener Minispiele, Dungeons oder kreativer Erlebnisse in ihrer persönlichen Version von Embervale.
Keen Games nennt dafür einige anschauliche Beispiele. Ein Hebel lässt einen Gegner erscheinen, eine druckempfindliche Bodenplatte öffnet einen Geheimgang, und wer einen Raum mit dem Schild „Nicht betreten” betritt, löst eine Kettenreaktion aus Explosionen aus. Das klingt nach reichlich Potenzial für Fallen, Rätselräume und kleine Parcours, bei denen die Flammengeborenen ordentlich ins Schwitzen kommen dürften.
Schaltkästen, Logikgatter und Kettenreaktionen
Das Herzstück des Systems sind Schaltkästen. Diese lassen sich mit Auslösezonen, Hebeln, Knöpfen und weiteren Interaktionen verbinden, um Ereignisse oder Überraschungen anzustoßen. Dazu kommen Operatoren wie Uhren, Blöcke und Logikgatter. Mit ihnen legen Spieler:innen fest, dass ein Ereignis erst dann aktiviert wird, wenn eine bestimmte Bedingung erfüllt ist.
Auch bei den Ergebnissen gibt sich das Studio großzügig. Denkbar sind Umgebungsereignisse wie ein Blitzschlag oder freigesetztes Wasser, das Erscheinen eines Gegners oder das Öffnen einer Falltür. Laut Keen Games sind die Möglichkeiten praktisch unbegrenzt. Dabei bleibt das System flexibel: Die Interaktivität kann so einfach oder so komplex ausfallen, wie man es möchte. Wer nur eine simple Überraschungstür bauen will, kommt genauso auf seine Kosten wie Tüftler:innen, die ganze Logikschaltungen konstruieren.
Adventure Sharing: So landen eure Welten bei der Community
Damit das alles nicht in der eigenen Spielwelt verpufft, kommt Adventure Sharing ins Spiel. Mit dieser Funktion laden Spieler:innen ihre eigene Version von Embervale hoch, damit andere sie entdecken und besuchen können. Über das Spielmenü lässt sich durch „Beliebte Abenteuer” stöbern. Mithilfe von Tags findet man zudem Erlebnisse, die zur eigenen Stimmung passen.
Wer ein bestimmtes Abenteuer sucht, nutzt dafür „Codes Teilen”. Außerdem lassen sich Lieblingswelten abonnieren, sodass man über neue Abenteuer der jeweiligen Ersteller:innen auf dem Laufenden bleibt. Mit dem 1.0-Release wird Adventure Sharing aktualisiert und enthält von Beginn an das Funkenwerk-System. Besonders spannend ist das für Welten, die man für Besucher:innen freigibt, denn dort entfalten die neuen Werkzeuge ihre volle Wirkung.
Enshrouded 1.0 für PS5: Was das für die Community bedeutet
Für PlayStation-Spieler:innen ist die Ankündigung ein gutes Zeichen. Enshrouded erscheint in Version 1.0 auch für die PlayStation 5, und das Funkenwerk-System gehört direkt zum Funktionsumfang zum Start. Keen Games betont außerdem, dass die Werkzeuge anhand von Community-Feedback laufend weiterentwickelt werden. Das Studio hat also nicht vor, das System nach dem Release einfach liegen zu lassen.
Mit der finalen Version kommt laut Entwickler eine Fülle neuer Funktionen und Inhalte. Das Team ist nach eigener Aussage sehr gespannt darauf, was sich die Spielerschaft in Enshrouded alles einfallen lässt. Gerade bei kreativen Werkzeugen entscheidet am Ende die Community, wie weit die Möglichkeiten wirklich reichen. Man darf davon ausgehen, dass bald die ersten Escape-Räume, Hindernisläufe und Mini-Dungeons auftauchen.
Embervale wartet auf eure verrücktesten Ideen
Mit dem Funkenwerk-System entwickelt sich Enshrouded vom reinen Survival-Abenteuer mit Baufunktion zu einer Plattform für geteilte Kreativität. Ob ihr lieber tückische Fallen konstruiert oder selbst durch die Welten anderer stolpert: Der 15. Oktober dürfte für viele ein spannender Termin werden.
Was würdet ihr als Erstes mit dem Funkenwerk-System bauen: eine fiese Falle, ein Rätsel oder gleich ein ganzes Minispiel? Schreibt es uns in die Kommentare!







