Konami hat mit Rhapsody in Scarlet ein neues, eigenständiges Action-Adventure vorgestellt, das Spieler:innen auf PS5, Xbox Series X|S und PC via Steam erwartet. Die Ankündigung kam zusammen mit zwei Trailern, die sowohl das Kampfsystem als auch die Geschichte des Spiels zeigen, und macht schon jetzt neugierig auf eine ungewöhnliche Mischung aus urbaner Fantasy und Jazz-Ära-Ästhetik.
Eine Magierin mit Bühnentraum in einer Stadt voller Geheimnisse
Im Zentrum von Rhapsody in Scarlet steht Ellie Myers, gesprochen von Cherami Leigh. Sie ist eine junge Magierin, die eigentlich nach New York kommt, um als Jazzsängerin Fuß zu fassen. Unter der glitzernden Oberfläche der Stadt schwelt jedoch ein verborgener Konflikt zwischen Magiebegabten, in den Ellie schon bald hineingezogen wird. Eine mysteriöse Mafiaorganisation verstrickt sie in eine Verschwörung, die weit über New York hinausreicht und letztlich die ganze Welt bedrohen könnte.
An ihrer Seite steht Ilya Jones, gesprochen von Hannah Grace, ein talentierter Magier mit Verbindungen zur Eliteorganisation „Seekers“. Die beiden werden im Verlauf der Geschichte immer wieder mit der Mafiaorganisation aneinandergeraten, und genau diese wiederholten Konfrontationen lassen ihre Verbindung wachsen, bis sie sich gemeinsam einem Kampf stellen müssen, der das Gleichgewicht der Welt ins Wanken bringen kann.
Kombos aus Magie und mystischen Bestien
Spielerisch setzt Rhapsody in Scarlet auf ein kombobasiertes Kampfsystem, das Magie mit den Fähigkeiten mystischer Bestien verbindet. Laut Konami lassen sich Nah- und Fernkampfangriffe sowie mächtige Flächenattacken zu spektakulären Kombos verketten. Wer zwischen den unterschiedlichen Bestien wechselt, kann flexibel auf verschiedene Gegnertypen reagieren und so das Schlachtfeld auch gegen größere Gegnergruppen unter Kontrolle halten. Konami verspricht damit ein schnelles, flüssiges Kampferlebnis, bei dem Timing und Kreativität eine wichtige Rolle spielen sollen. Wie gut dieses Versprechen im fertigen Spiel eingelöst wird, muss sich natürlich erst noch zeigen.
Jazz, Glamour und die Schattenseiten der Goldenen Zwanziger
Besonders auffällig ist die gewählte Kulisse. Statt einer klassischen Fantasy-Welt setzt Rhapsody in Scarlet auf das New York der 1920er-Jahre, mit all seiner Architektur, Mode und dem pulsierenden Nachtleben der Ära. Jazz-inspirierte Musik soll die Spielenden durch das gesamte Abenteuer begleiten und die Energie sowie den Aufbruchsgeist dieser Zeit einfangen. Wie stark dieser stilistische Ansatz das Spielgefühl prägt, ist eines der spannendsten Details rund um die Ankündigung.
Passend dazu hat Konami auch ein Video zum Titelsong „Cool/Hot“ veröffentlicht, einem von Swing geprägten Stück, das SOIL & „PIMP“ SESSIONS gemeinsam mit der Singer-Songwriterin Emi Meyer beisteuern. Im Video werden Spielszenen mit der musikalischen Untermalung kombiniert und geben so einen weiteren kleinen Vorgeschmack auf die audiovisuelle Ausrichtung des Titels.
Was Rhapsody in Scarlet für PlayStation-Fans interessant macht
Für PS5-Besitzer:innen ist vor allem relevant, dass Rhapsody in Scarlet von Beginn an als plattformübergreifendes Projekt angelegt ist und nicht nachträglich portiert werden muss. Konami hat die PS5-Version bereits klar bestätigt, ein Umstand, der bei Neuankündigungen längst nicht immer selbstverständlich ist.
Das Zusammenspiel aus actionreichem Kampfsystem und einem thematisch ungewöhnlichen Setting könnte Rhapsody in Scarlet zu einem der interessanteren Action-Adventures des kommenden Jahres machen, gerade weil die Kombination aus Magie, Mafia und Jazz-Ästhetik so selten in dieser Form zu sehen ist.
Ein konkretes Erscheinungsdatum hat Konami noch nicht genannt, das Spiel kann aber ab sofort auf die Wunschliste gesetzt werden.
Zwischen Magie und Mafia: Ein Jazz-Abenteuer mit Ambitionen
Rhapsody in Scarlet sticht schon jetzt durch seine ungewöhnliche Atmosphäre hervor. Ob Konami das Versprechen aus flüssigem Kampfsystem, stilvoller Präsentation und einer packenden Geschichte um Ellie und Ilya auch tatsächlich einlösen kann, werden wir erst sehen, sobald weitere Details oder ein Releasetermin bekannt werden. Bis dahin bleibt vor allem die Neugier auf ein Setting, das im Action-Adventure-Genre bislang eine echte Seltenheit darstellt.
Was haltet ihr von der Ankündigung? Spricht euch die Mischung aus Magie und Jazz-Ära an, oder wirkt das Konzept auf den ersten Blick zu ungewöhnlich? Schreibt uns gerne eure Meinung in die Kommentare.







