Milestone hat ein umfangreiches Update für Screamer angekündigt, das sowohl an der Struktur als auch am Balancing des futuristischen Arcade-Racers ansetzt. Das Screamer Update reagiert direkt auf das Feedback der Community und bringt spürbare Verbesserungen bei Menüführung, Charakteren und technischer Stabilität mit sich. Der Titel ist bereits im März erschienen und wird seitdem kontinuierlich weiterentwickelt, PS5-Spieler:innen dürfen sich also auch weiterhin auf regelmäßigen Support freuen.
Mehr Freiheit beim Einstieg ins Spiel
Bislang startete Screamer automatisch im Turnier-Story-Modus, sobald man das Spiel zum ersten Mal öffnete. Damit ist jetzt Schluss. Wer künftig einsteigt, landet zunächst im Hauptmenü und kann selbst entscheiden, wie es weitergeht. Wer lieber erst die Spielmechaniken kennenlernen oder sich mit den einzelnen Fahrer:innen vertraut machen möchte, bevor die Story beginnt, bekommt dafür nun die nötige Freiheit. Auch die Demoversion wurde entsprechend angepasst.
Zusätzlich lassen sich Tutorials jetzt direkt aus dem Pausenmenü heraus aufrufen, egal in welchem Modus man gerade unterwegs ist. Wer eine bestimmte Mechanik noch einmal auffrischen möchte, muss also nicht mehr extra ins Hauptmenü zurückkehren.
Charakter-Balancing im Detail überarbeitet
Ein zentraler Punkt des Updates ist das überarbeitete Balancing der spielbaren Charaktere. Aisha profitiert am deutlichsten: Ihre Fähigkeit lädt sich künftig bereits nach 45 Sekunden wieder auf, wodurch sie im Verlauf eines Rennens mehrfach kostenlose Schilde erhalten kann. Gleichzeitig wurde die Geschwindigkeitsschwelle für die Aktivierung von SGU von 268 auf 282,5 km/h angehoben, was die Fähigkeit etwas anspruchsvoller einzusetzen macht.
Auch Frederick und Fermi wurden angepasst. Bei Frederick steigen die Generierungsraten für passive Synchronisation und aktive Schaltvorgänge, Fermi erhält einen zusätzlichen Punkt maximale Entropie. Bei Akane wurde zudem ein Fehler behoben, durch den sich „Strike“ und der zugehörige Fähigkeiten-Boost gleichzeitig aktivieren ließen, was für unfaire Vorteile im Rennen sorgte.
Insgesamt zielen die Änderungen darauf ab, Rennen fairer zu gestalten und gleichzeitig mehr Raum zum Experimentieren mit unterschiedlichen Charakteren und Spielstilen zu schaffen.
Bugfixes, Lenkrad-Support und Anti-Cheat-Maßnahmen
Neben den spielerischen Anpassungen bringt das Update auch eine Reihe technischer Verbesserungen. Ein Problem mit dem Force-Feedback bei bestimmten Lenkrad-Peripheriegeräten wurde behoben, betroffene Spieler:innen konnten die Einstellung zuvor nicht über das Optionsmenü anpassen. Darüber hinaus wurde ein Exploit in der Punkte-Herausforderung geschlossen, über den sich mithilfe der Pause-Taste unrealistisch hohe Punktzahlen erzielen ließen.
Milestone betont zudem, dass die Ranglisten weiterhin aktiv überwacht werden. Zeiten, die nachweislich durch Cheats oder andere unlautere Mittel zustande gekommen sind, werden konsequent gelöscht, ehrlicher Wettbewerb bleibt also weiterhin oberste Priorität.
Für Konsolenspieler:innen gibt es zusätzlich gute Nachrichten: Mehrere Optimierungen sollen die Reaktionsgeschwindigkeit während des Spiels spürbar verbessern. Diese Anpassungen betreffen ausschließlich die Konsolenversionen und wirken sich nicht auf die PC-Fassung aus.
Screamer bleibt auch nach dem Release am Ball
Mit diesem Update zeigt Milestone, dass die Weiterentwicklung von Screamer auch Monate nach dem Launch im März nicht ins Stocken gerät. Die Kombination aus strukturellen Verbesserungen, feinjustiertem Balancing und handfesten Bugfixes macht den dystopischen Arcade-Racer sowohl für Neueinsteiger:innen als auch für erfahrene Spieler:innen attraktiver. Screamer ist für PS5, Xbox Series X|S und PC erhältlich.
Wie gefällt euch die neue Menüführung, und welcher Charakter profitiert eurer Meinung nach am meisten vom überarbeiteten Balancing? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.







