ReStory: tinyBuild veröffentlicht Elektronik-Reparatur-Simulator auf Steam

ReStory

Indie-Publisher tinyBuild und Entwicklerstudio Mandragora haben ihren mit Spannung erwarteten Reparatur-Simulator ReStory veröffentlicht. Das Spiel ist ab sofort auf Steam für 19,99 Euro erhältlich, aktuell zusätzlich mit einem zeitlich begrenzten Rabatt von 10 Prozent.

Vor dem offiziellen Release konnte ReStory bereits über 700.000 Wunschlisten-Einträge sammeln. Während des Steam Next Fest erreichte die Demo Platz in den Top 50 der meistgespielten Titel und wurde von der Community mit 96 Prozent positiv bewertet. Das lässt auf ein solides Fundament für den Vollversion-Start schließen.

Worum geht es in ReStory

In ReStory übernehmen Spielerinnen und Spieler die Rolle einer Reparaturwerkstatt-Besitzerin im Tokio der frühen 2000er Jahre. Im Mittelpunkt steht die liebevolle Restaurierung klassischer Elektronikgeräte: Handhelds, Handys, Kameras, Musikplayer und Haushaltsgeräte, die spürbar von ikonischen Spielekonsolen inspiriert sind. Besonders spannend für Sammler und Retro-Fans: Das Spiel enthält offiziell lizenzierte Atari-Systeme.

Neben dem eigentlichen Reparieren gehört auch die Führung des eigenen Ladens zum Spielprinzip. Wer die Werkstatt betreibt, kümmert sich um Finanzen, richtet den Arbeitsplatz nach eigenem Geschmack ein und lernt die Stammkundschaft mit der Zeit näher kennen. Für die Suche nach Ersatzteilen steht sogar ein Browser im Y2K-Stil zur Verfügung, der bewusst an die Ästhetik des frühen Internets erinnert.

Geschichten mit echtem Gewicht

Was ReStory von klassischen Werkstatt-Simulationen abhebt, ist die narrative Tiefe. Jede Begegnung mit einer Kundin oder einem Kunden kann Konsequenzen für deren weiteren Weg haben. Mal hilft man einem verliebten Studenten dabei, endlich den Mut für ein Geständnis zu finden, mal stößt man beim Reparieren eines Handys auf die verborgene Vergangenheit eines ehemaligen Gangsters. Die Entscheidungen der Spielerinnen und Spieler wirken sich dabei direkt auf verzweigte Handlungsstränge und letztlich auch auf das Ende aus.

Entwickelt wird ReStory vom Team hinter I Am Future, was bereits eine Vorstellung von der entspannten, warmen Grundstimmung vermittelt, die auch dieses neue Projekt prägt.

Die wichtigsten Features im Überblick

  • Vielfältige nostalgische Elektronikgeräte zum Reparieren
  • Detailliertes Reinigungs- und Restaurierungssystem mit unterschiedlichen Werkzeugen
  • Y2K-Webbrowser zur Ersatzteilsuche
  • Persönliche und Online-Aufträge mit individuellen Kundinnen und Kunden
  • Wiederspielbare, verzweigte Handlung mit Einfluss auf das Ende
  • Stimmungsvolle Darstellung urbanen Lebens in Japan

Aktuell nur auf PC verfügbar

Für unsere PlayStation-Community an dieser Stelle ein wichtiger Hinweis: ReStory ist zum Launch ausschließlich für den PC über Steam erschienen. Eine PS5-Version wurde bislang nicht offiziell angekündigt. Ob und wann ein Konsolenport folgt, bleibt vorerst offen. Wir behalten das Thema für euch im Blick und melden uns, sobald es dazu neue Informationen gibt.

ReStory bringt mit seiner Mischung aus entspanntem Reparatur-Gameplay, nostalgischer Technik-Optik und erzählerischer Tiefe ein durchaus reizvolles Konzept auf den Markt, auch wenn PlayStation-Spielerinnen und -Spieler aktuell noch außen vor bleiben. Die starken Zahlen aus der Demo-Phase und das Steam Next Fest sprechen jedenfalls für sich.

Wie steht ihr zu ReStory? Würdet ihr euch über eine PS5-Version freuen, oder ist das Genre für euch eher etwas für den PC? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.


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