Wer schon immer einmal eine Welt erkunden wollte, in der das nackte Gesicht zum Todesurteil wird, bekommt ab heute Gelegenheit dazu. Verho – Curse of Faces ist ab sofort für PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch erhältlich. Entwickelt wurde das Dark-Fantasy-RPG vom Studio Kasur Games und veröffentlicht von CobraTekku Games, und zwar zum Preis von 24,99€.
Eine Welt, die dich verschlingen will
Schauplatz des Spiels ist Yariv, eine düstere und zutiefst lebensfeindliche Welt, in der ein mysteriöser Fluch über allem liegt. Wer sein Gesicht unbedeckt lässt, stirbt, so einfach und so grausam ist die Prämisse. Die Bewohner Yarivs bleiben deshalb nur durch das Tragen von Masken am Leben, und genau hier setzt auch die Reise des Protagonisten an: Er macht sich auf, um dem Ursprung dieses Fluchs auf den Grund zu gehen.
Dabei bleibt Yariv keine leere Kulisse. Zahlreiche NPCs bevölkern die Welt, jeder mit eigenen Geschichten, Traumata und Beweggründen. Wer sich die Zeit nimmt, mit ihnen zu sprechen, wird mit mysteriösen Nebenquests und vielschichtigen Persönlichkeiten belohnt, die dem Setting zusätzliche Tiefe verleihen.
Masken als Klassensystem mit maximaler Freiheit
Das Herzstück von Verho – Curse of Faces ist sein Maskensystem. Jede Maske repräsentiert dabei eine eigenständige Klasse, vom kraftvollen Nahkämpfer über den agilen Duellanten bis hin zum mächtigen Zauberkundigen. Statt sich jedoch für immer auf einen einzigen Weg festzulegen, bietet das Spiel eine bemerkenswerte Gestaltungsfreiheit. Spieler sind nicht an starre Charakterklassen gebunden, sondern können ihre Build-Entscheidungen praktisch jederzeit neu ausrichten.
Wer also mit dem wuchtigen Kämpfer beginnt, aber irgendwann Lust auf filigrane Magie verspürt, muss nicht bei null anfangen. Die gewünschte Klassenfantasie lässt sich unabhängig von der ursprünglichen Wahl weiterverfolgen. Diese Flexibilität trifft auf ein Kampfsystem, das fordernd und punktgenau ausbalanciert sein soll, gepaart mit vielseitigem Erkunden einer Welt voller Geheimnisse.
Zwischen Nahkampf, Magie und New Game Plus
Für den Kampf gegen die Schrecken Yarivs steht euch ein breites Arsenal an Waffen und Zaubern zur Verfügung, die den eigenen Spielstil grundlegend verändern können. Wer die Geschichte einmal durchgespielt hat, muss nicht aufhören. Ein New Game Plus Modus erlaubt weitere Durchläufe mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad und der Möglichkeit, gänzlich neue Spielstile auszuprobieren.
Optik mit Ecken und Kanten, ganz bewusst
Auch visuell schlägt Verho – Curse of Faces bewusst einen anderen Weg ein als viele moderne RPGs. Statt auf realistische Grafik zu setzen, orientiert sich der Titel klar an der 32-Bit-Ära der ausgehenden 90er-Jahre. Low-Poly-Modelle, grobkörnige Texturen und die charakteristischen technischen Limitierungen der PlayStation-1-Zeit sind hier kein Zufall, sondern gestalterisches Prinzip. Das Ergebnis ist eine unverwechselbare, beklemmende Atmosphäre, die der düsteren Welt Yarivs eine ganz eigene visuelle Identität verleiht.
Wer sich dabei an Klassiker wie King’s Field erinnert fühlt, liegt goldrichtig. Verho – Curse of Faces versteht sich explizit als Hommage an die von solchen Titeln geprägte Dark-Fantasy-RPG-Tradition und übersetzt deren Geist in einen waschechten Neo-Retro-Look. Der ist dabei nicht nur eine nostalgische Verbeugung vor Kindern der 90er, sondern funktioniert auch als eigenständiges stilistisches Statement.
Mit seinem Maskensystem, der düsteren Erzählung und dem konsequent durchgezogenen PS1-Look positioniert sich Verho – Curse of Faces als interessante Alternative für Fans anspruchsvoller Dark-Fantasy-RPGs mit Retro-Herz. Wer mehr sehen möchte, findet oben den brandneuen Trailer. Ob sich der Fluch von Yariv lohnt zu lüften, könnt ihr ab sofort auf PS5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch für 24,99€ selbst herausfinden.







